WM-Titel in Abu Dhabi-Jeannine Villiger auch Nr. 1 der Weltrangliste Jiu-Jitsu Fighting -57 kg Damen
Aktualisiert: 7. Sept.
Mit grossem Stolz dürfen wir mitteilen, dass Jeannine Villiger aus Luzern an den diesjährigen Weltmeisterschaften im Jiu-Jitsu in Abu Dhabi die Goldmedaille geholt hat. Als erste Schweizerin überhaupt ist ihr dies gelungen! Dass sie auch noch in der Weltrangliste auf Platz Nr. 1 steht, vervollständigt ihre Leistung umso mehr. Nach Bronze an der WM 2024 und ebenfalls Bronze an der EM 2025 war dies die Krönung ihrer bisherigen Karriere.
Der Weg zum Erfolg
Wenn jemand denkt, es ist eine Aschenputtel-Story: In gewissem Masse schon! Vor allem die harte Arbeit und am Schluss der grossartige Erfolg. Doch man darf den Weg bis dahin nie vergessen. Kampfsport ist kein Sport, wo zwei Menschen in einem Ring, in einem Oktagon oder auf einer Matte wild aufeinander losgehen und versuchen, das Gegenüber zu verletzen.
Egal wo man kämpft, man ist auf jeden Fall auf sich alleine gestellt. Es ist kein Teamevent wie Fussball. Wenn der Spielmacher einen schlechten Tag hat, versuchen seine 10 Kollegen, das wettzumachen. Oder 10 andere Top-Leute auf der Ersatzbank warten auf ihren Einsatz. Nein, man ist ganz alleine auf sich gestellt. Auch wenn man einen schlechten Tag erwischt, muss man sich motivieren und sich wieder aufbauen.
Die mentale Stärke
Alles ausblenden und den Fokus auf seinen Gegner und vor allem auf sein Können richten. Jeannine hat im letzten Finale auch geführt, mit einem komfortablen Vorsprung. Und doch wurde es am Schluss eng. Hier hat sich gezeigt, wie sehr sie gereift ist. Sie lässt sich in solchen Situationen nicht mehr aus der Ruhe bringen und konzentriert sich auf das Wesentliche.
Es ist auch eine grosse Menge an mentaler Arbeit nötig, um das zu erreichen. Es sind schlussendlich viele Faktoren, die zu einem solch grossartigen Erfolg führen. Diese Goldmedaille gewinnt mehr an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass Jeannine neben dem täglichen Training einem 100%-Job nachgeht.
Balance zwischen Beruf und Sport
Daneben hat sie auch einen Freund, Kolleginnen, Familie usw. Um das alles unter einen Hut zu bringen und dann noch solche spektakulären Kämpfe abzuliefern, zeigt, wie sehr der Wille bei Jeannine vorhanden ist. Und wie viel sie dafür macht. Vor allem: Auf was sie alles verzichtet, um den Fokus richtig zu setzen.
Wir als Supporter sind froh, dass wir zu Jeannine, zu Davide usw. solch einen guten Draht haben. Es ist mehr als Sponsoring, es ist auch mehr als Freundschaft. Es ist einfach eine spezielle Beziehung, die wir haben und die nur funktioniert, weil sie von beiden Seiten richtig verstanden wird.
Unterstützung für die Athleten
Umso mehr sind wir froh, dass wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen dürfen, dass es unseren Athleten in Bezug auf Ausrüstung etwas abnehmen können. In diesem Sinne: Jeannine, herzliche Gratulation und geniesse diesen tollen Titel! Du bist die erste Athletin aus der Schweiz, der das gelungen ist. Und eine, die gezeigt hat, dass der Nachwuchs in der Schweiz vorhanden ist. Man müsste diesen nur ein bisschen mehr fördern...
Fazit
Jeannines Erfolg ist nicht nur eine persönliche Errungenschaft, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft des Kampfsports in der Schweiz. Wir sollten mehr solche Talente unterstützen und fördern. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, sei es durch Sponsoring, Training oder einfach durch Unterstützung. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass die nächsten Generationen von Athleten die gleichen Chancen haben, ihre Träume zu verwirklichen.
Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung von harter Arbeit und Hingabe erkennen. Jeder Erfolg, egal wie klein, ist das Ergebnis von unzähligen Stunden des Trainings und der Entbehrungen. Lass uns also weiterhin hinter unseren Athleten stehen und sie auf ihrem Weg unterstützen!




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